Mit diesen Infos bist du optimal vorbereitet!
Studienkredit und Bildungsfonds

Ein Kredit ist keine Förderung. Er verschafft dir Luft, will aber zurückgezahlt werden — mit Zinsen. Deshalb gehört er ans Ende der Prüfreihenfolge: erst Zuschüsse (BAföG, Stipendien), dann die Beteiligung des Arbeitgebers und steuerliche Vorteile, dann das passende Zahlungsmodell — und erst, wenn dann noch eine Lücke bleibt, ein Kredit.

Trotzdem kann er das richtige Werkzeug sein, etwa wenn du dein Studium bewusst schneller abschließen und dafür beruflich kürzertreten willst.

Hinweis: Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung. Ob und in welcher Höhe eine Förderung bewilligt wird, entscheiden die zuständigen Stellen; die Bedingungen und Sätze ändern sich. Maßgeblich ist immer die Auskunft der jeweiligen Stelle.

Auf einen Blick

Worum es auf dieser Seite geht – und wo du was findest.

KfW-Studienkredit

Der Klassiker: Die KfW zahlt monatlich einen frei wählbaren Betrag aus, unabhängig vom Einkommen und ohne Sicherheiten.

Zum KfW-Studienkredit

Bildungskredit des Bundes und Bildungsfonds

Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamts ist zinsgünstig, aber auf die fortgeschrittene Ausbildungsphase und einen begrenzten Zeitraum ausgelegt.

Zu Bildungskredit und -fonds

Vor der Unterschrift: drei nüchterne Fragen

Brauche ich die volle Summe? Oft reicht eine Teilfinanzierung, wenn das Zahlungsmodell ohnehin auf Monatsraten ausgelegt ist.

Zu den Prüffragen

Sprich mit uns, bevor du rechnest

Unsere Studien­beratung geht die Frage, ob und in welcher Höhe ein Kredit in deinem Fall sinnvoll ist, gern persönlich mit dir durch — kostenfrei und unverbindlich, auch wenn du dich am Ende gegen ein Studium bei uns entscheidest.

Zum Beratungsangebot

Bevor du einen Kredit unterschreibst:

Lass uns gemeinsam die Zuschüsse prüfen.

Ein Mann sitzt mit einer Bankkarte in der Hand auf dem Sofa vor einem Laptop auf dem Wohnzimmertisch.

KfW-Studienkredit

Der Klassiker: Die KfW zahlt monatlich einen frei wählbaren Betrag aus, unabhängig vom Einkommen und ohne Sicherheiten. Zugänglich ist er in einer Altersspanne, die berufs­begleitend Studierende meist noch erfasst; die Förderdauer hängt vom Alter bei Aufnahme ab.

Worauf du achten solltest: Der Zinssatz ist variabel und wird halbjährlich angepasst — die Belastung am Ende steht bei Vertragsschluss also nicht fest. Rechne vor der Unterschrift mit dem Tilgungsrechner der KfW durch, wie sich unterschiedliche Zinsniveaus auswirken. Alle Bedingungen: kfw.de.

Bildungskredit des Bundes und Bildungsfonds

Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamts ist zinsgünstig, aber auf die fortgeschrittene Ausbildungsphase und einen begrenzten Zeitraum ausgelegt. Er eignet sich eher für die Schlussphase eines Studiums als für dessen Finanzierung von Beginn an.

Bildungsfonds privater Anbieter arbeiten mit einem umgekehrten Generationenvertrag: Du zahlst nach dem Abschluss für eine bestimmte Zeit einen Prozentsatz deines Einkommens zurück, statt einer festen Summe. Das federt das Risiko eines geringen Einstiegs­gehalts ab und kann bei gutem Verdienst teurer werden als ein klassischer Kredit. Lies die Bedingungen genau — insbesondere Mindest- und Höchstzahlungen sowie die Dauer.

Vor der Unterschrift: drei nüchterne Fragen

  • Brauche ich die volle Summe? Oft reicht eine Teilfinanzierung, wenn das Zahlungsmodell ohnehin auf Monatsraten ausgelegt ist.
  • Was kostet mich das am Ende? Lass dir Gesamtkosten inklusive Zinsen ausrechnen, nicht nur die Monatsrate.
  • Habe ich die Zuschüsse wirklich geprüft? BAföG und Stipendien muss man nicht zurückzahlen beziehungsweise nur zum Teil — der Aufwand einer Bewerbung lohnt sich fast immer.

Sprich mit uns, bevor du rechnest

Unsere Studien­beratung geht die Frage, ob und in welcher Höhe ein Kredit in deinem Fall sinnvoll ist, gern persönlich mit dir durch — kostenfrei und unverbindlich, auch wenn du dich am Ende gegen ein Studium bei uns entscheidest. Beratungstermin vereinbaren oder direkt anrufen unter +49 7191 22985-10.

Einen ersten Überblick über deine Möglichkeiten bekommst du auch im Ratgeber Fernstudium finanzieren. Auf jeder Produktseite findest du zusätzlich den Finanzierungs-Check: ein paar kurze Fragen, danach siehst du, welche Wege für deine Situation infrage kommen — anonym und ohne Anmeldung.

Alles eine Frage der Finanzierung

Dein Finanzierungs-Check

Welche Finanzierungs­möglichkeiten zu dir passen könnten, hängt von deiner Lebens­situation, deinem bisherigen Bildungsweg und deiner geplanten Studien­organisation ab. Der Check gibt dir eine erste Orientierung zu Förderung, Arbeitgeberunterstützung, Anrechnung, steuerlicher Prüfung, Kredit und Zahlungs­modellen.

Deine Antworten werden ausschließlich in deinem Browser verarbeitet. Sie werden nicht gespeichert und nicht für Analyse- oder Marketingzwecke verwendet. An die EHiP gelangen sie nur, wenn du sie am Ende ausdrücklich selbst übermittelst — das ist freiwillig und für das Ergebnis nicht nötig.

Der Check betrachtet unter anderem:

  • BAföG und familienbezogene Leistungen
  • Aufstiegs- und Weiterbildungs­stipendium
  • weitere Stipendien
  • Unterstützung durch den Arbeitgeber
  • Anrechnung und steuerliche Prüfung
  • KfW-Studienkredit und EHiP-Zahlungs­modelle

Je nach Situation 9 bis 14 kurze Fragen · rund zwei Minuten · keine Kontaktdaten erforderlich

Der Check liefert eine unverbindliche Vorab-Orientierung und keine Förder-, Rechts- oder Steuerberatung. Er prüft weder alle Voraus­setzungen noch berechnet er einen Anspruch. Verbindlich entscheiden die zuständigen Förderstellen, Behörden, Kreditinstitute beziehungsweise Finanzämter.

Häufige Fragen

Ein Kredit lohnt sich vor allem dann, wenn du deine monatliche Belastung unter einen bestimmten Betrag drücken willst. Vorher lohnt der Blick auf die Finanzierungs­modelle der EHiP: Du verteilst die Studiengebühren wahlweise auf 36, 48 oder 60 Monatsraten, während dir für das Studium selbst 72 Monate Studien- und Betreuungszeit zur Verfügung stehen — unabhängig vom gewählten Modell. Oft lässt sich die Rate schon darüber so einstellen, dass sich ein Kredit erübrigt.

Quelle: Allgemeine Studien­bedingungen der EHiP, Stand 17.06.2026.

Beim KfW-Studienkredit erhältst du zwischen 100 und 650 Euro monatlich und zahlst den Betrag später mit Zinsen zurück; der Zinssatz ist variabel und wird halbjährlich zum 1. April und 1. Oktober angepasst, eine Zinsbindung ist in der Rückzahlungsphase möglich. Bei einem Bildungsfonds richtet sich die Rückzahlung nach deinem späteren Einkommen — die Bedingungen legt der jeweilige Anbieter fest. Welches Modell zu deiner Planung passt, hängt davon ab, wie sicher du deine Einkommensentwicklung einschätzt.

Stand 03.09.2026, Quelle: KfW, Studienkredit (174).

Der KfW-Studienkredit wird unabhängig von Einkommen und Sicherheiten vergeben — ein laufendes Gehalt steht dem also nicht entgegen. Vorausgesetzt werden ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland, was die EHiP erfüllt, sowie ein Höchstalter von 44 Jahren bei Studienbeginn. Die Förderdauer ist nach Alter gestaffelt: bis 24 Jahre bis zu 14 Semester, von 25 bis 34 Jahren zehn, von 35 bis 44 Jahren sechs. Vollzeit, Teilzeit, dual und berufs­begleitend sind gleichermaßen förderfähig.

Stand 03.09.2026, Quelle: KfW, Studienkredit (174).

Vier Mitarbeitende der EHiP-Studienbetreuung im Büro der Hochschule

Offene Fragen sind ein guter Grund für ein Gespräch

Ob Studiengang, Hochschul­zugang, mögliche Anrechnung von Vorleistungen, Finanzierung oder die Frage, wie ein Studium in deinen Alltag passt: Unsere Studien­beratung schaut mit dir auf deine Situation und klärt den nächsten sinnvollen Schritt.

Telefonisch erreichbar: Montag bis Donnerstag 8–19 Uhr · Freitag 8–17 Uhr · Samstag 9–15 Uhr